Der Brenner

Die Luft in der Hülle eines Heißluftballons wird mit Hilfe eines leistungsstarken Brenners erhitzt. Es handelt sich dabei um einen "atmosphärischen Brenner" mit einer Leistung von mehr als 2 Megawatt; als Treibstoff dient das Flüssiggas Propan.

Das flüssige Propangas wird aus den Druckbehältern, den Gasflaschen im Korb also, über armierte Schläuche an den Brennerstützen entlang zum Brenner geführt. Öffnet der Pilot das Haupt- oder Fahrventil, strömt das Gas zunächst durch die Verdampferspiralen des Brenners, in denen es auf Temperatur gebracht und der Druck somit erhöht wird. Wenn es schließlich an den Brennerdüsen austritt, wird das Propangas durch die Pilotflamme entzündet.

Die Pilotflamme ist eine kleine Flamme, die während der ganzen Fahrt brennt; sie wird meist über ein eigenes Flaschenventil mit gasförmigem Propan gespeist.

Moderne Heißluftballone sind meistens mit einem Doppel- oder Mehrfachbrenner ausgerüstet. Es handelt sich dabei um zwei vollständig unabhängige und redundante Systeme. Die einzelnen Brenner sind lediglich im selben Rahmen aufgehängt; Pilotflamme, Gaszufuhr, Druckregelung und Bedienung erfolgen aber von einander getrennt.

Sollte also einmal ein Brenner ausfallen, so steht immer noch ein unabhängig funktionierender zweiter Brenner - bei großen Ballonen auch mehr - zur Verfügung!

Doppelbrenner "MK 10", Hersteller: Ultra-Magic, Spanien

Doppelbrenner "fb 6", Hersteller: Schroeder fire-balloons, Deutschland

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webmaster@ballonsportfreunde-oberberg.de  - Mirko Fridrici, März 2001