|
|||||||||
|
Schon
immer ist in den alten Legenden der Griechen, Römer, Skandinavier,
Inder, Indianer und Chinesen von
der Erprobung aller möglichen Formen des Fliegens die Rede. Beispiel:
die Legende von Dädalus und Ikarus. 12. Jahrhundert v.Chr., Shang Dynastie (China) möglicherweise erste bemannte Ballone (mit Rauch betrieben) zur Aufklärung im Krieg 287 – 212 v.Chr. Archimedes
von Syrakus entdeckt das Auftriebsprinzip: ein ins Wasser getauchter
Körper verliert genauso viel an Gewicht, wie das von ihm verdrängte
Wasser wiegt Spätes 16. Jahrhundert Galileo Galilei entdeckt: Auch Luft ist ein Medium mit berechenbarem Gewicht 1670 Francesco de Lana-Terzi entwirft eine
erste brauchbare Ballontheorie: mit Vakuumkugeln aus Kupfer
(nach den „Magdeburger Halbkugeln" von Otto von Guericke, 1663) 1709
Der portugiesische Priester Bartholomeu de Gusmaõ
reist von Brasilien nach Portugal, um König Johann V. von
Portugal das Modell eines Heißluftballons namens „Passarola"
(= Großer Vogel) vorzuführen; von einem erfolgreichen Flug des Ballons
in Originalgröße ist nichts bekannt 1776 Entdeckung des Wasserstoffs („leicht brennbare Luft") durch Henry Cavendish um 1783 Die
Gebrüder Montgolfier entwickeln die These, das bei der Verbrennung
brennbarer Materialien ein Stoff namens "Phlogiston" entsteht,
welcher im Rauch enthalten sei und für den beobachteten Auftrieb
sorge. Sie heizen ihre Feuer darum mit feuchtem Stroh und Mist -
mit allem, was kräftig raucht und qualmt. 1975 In der Nazca-Ebene in Peru startet der mit Rauch gefüllte "Condor I", ein Heißluftballon, der nur aus Materialien gebaut ist, über die auch die Angehörigen der Nazca-Kultur vor 2000 Jahren schon verfügt haben. Damit wird die These untermauert, dass die Nazcas möglicherweise über Luftfahrzeuge verfügt haben, als sie ihre bekannten Steinbildnisse in der nach ihnen benannten Hochebene schufen. Ein weiterer stützender Befund der These, dass man den Heißluftballon in Südamerika schon früh kannte, ist die Tatsache, dass bereits 1709 Bartholomeu de Gusmaõ aus Brasilien mit einem Modell-Heißluftballon nach Portugal zurückkehrte (s.o.). |
|||||||||
|
|
|||||||||
|
webmaster@ballonsportfreunde-oberberg.de
- Mirko Fridrici, Januar 2001
|
|||||||||