Der Korb
Der Ballonkorb ist auch heute noch aus Peddingrohr und Weide geflochten. Viele andere Materialien wurden bereits probiert und getestet; keines hat sich aber bislang als vergleichbar widerstandsfähig und elastisch zugleich erwiesen. Durch seine Flexibilität nimmt der Weidenkorb nämlich einen ganzen Teil des Landestoßes auf, was vor allem bei schnelleren Landungen eine wesentliche Rolle spielt.

Im Korb finden (je nach Temperatur, Beladung und geplanter Fahrtdauer) vier oder mehr Gasflaschen Platz, der Pilot und die Passagiere sowie die erforderliche Ausrüstung: Flugfunkgerät, Höhenmesser, Variometer, Feuerlöscher, Kartenmaterial, Papiere etc.

Der Brenner ist in einem Rahmen über dem Korb aufgehängt. Dieser Rahmen wird durch Polyesterstangen abgestützt, an denen entlang die Brennstoffleitungen in den Korb geführt werden. 

Die Korbseile aus rostfreiem Stahl, welche vollständig um den Korb laufen (der Korb hängt also in "Schlaufen" aus Stahlseilen, welche in das Geflecht eingearbeitet sind), werden ebenfalls an den Brennerstangen vorbei zum Brennerrahmen geführt, wo Sie mit Hilfe kräftiger Karabiner mit den Auslaufleinen der Hülle verbunden werden.

Stangen, Gasschläuche und Korbseile werden schließlich mit einer lederummantelten Schaumstoffpolsterung umhüllt.

Ballonkorb Marke "Schroeder fireballoons"
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webmaster@ballonsportfreunde-oberberg.de  - Mirko Fridrici, Januar 2001