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Österreichische Staatsmeisterschaften 2004 in Hofkirchen (Oststeiermark)
Die "Generalprobe" für die DM war ein echter Flop: BSFOler werden nur Vorletzte

Nach einer anstrengenden, aber dank Fahrer Fabian nicht zu langen Anreise am Mi., den 21. April, begrüßten uns auf der Südseite der Alpen ein blauer Himmel, strahlender Sonnenschein sowie eine wunderschöne und apfelplantagenreiche Hügellandschaft nahe den Grenzen zu Ungarn und Slowenien: Die Oststeiermark, eine der Ballonhochburgen Österreichs. Im "Ballonhotel" in Hofkirchen von Veranstalter Adi Thaller freundlich empfangen, freuten wir uns schließlich sehr auf die erste Ballonfahrt, die am nächsten (Do.) Morgen stattfinden sollte. Noch ein paar Tipps von Wettbewerbsleiter und "Landsmann" Thomas Fink zur GPS-Einstellung in der Tasche, dachten wir, dass jetzt gar nichts mehr schief gehen könnte - und liessen den ersten Abend auf der Veranda unserer schönen Unterkunft am "Fieberbründel" mit einem zünftigen Schluck Bier ausklingen.

Am Himmel über der Steiermark

Aber: Weit gefehlt. Wie wir gleich zu Beginn der ersten Fahrt feststellen sollten, konnte noch eine ganze Menge schief gehen... So machten wir aus der ersten Aufgabe ein "Fly-Away", anstatt - wie alle anderen - ein Fly-In zum Ballonhotel zu fahren. Und dann gingen uns prompt die gültigen Ziele aus (das glaubten wir zumindest): Weder das Fly-On noch das "Qual-der-Wahl-Spezial" (Ziele: jede gültige Kreuzung mit 100m Radius als Wertungsgebiet) wollten uns gelingen... Bis wir nach der Fahrt erfuhren, dass in Österreich auch Kreuzungen von in der Karte eingestrichen dargestellten Straßen als gültige Ziele gelten - und davon hätte es, verflixt und zugenäht!, genug gegeben... :-(

Panorama über der Steiermark

Die Do.-Abendfahrt litt dann unter zu wenig Wind in die falsche Richtung, so dass keiner der teilnehmenden Piloten seine Maxiumum- und Minimum-Distance-Marker in eines der gültigen Wertungsgebiete bringen konnte - das hieß 500 Punkte für alle Teilnehmer in zwei der drei Aufgaben dieser Fahrt. Nur das selbstgewählte Ziel konnte angefahren werden - aber auch das haben wir nicht wirklich gut gelöst. Dafür hatten wir ein tolles Panorama und einen wunderschönen Blick über den Stubenbergsee und das oststeirische Hügelland (siehe Bilder oben und rechts :-)

Begegnung über'm Stubenbergsee

Kopilotin Kerstin Neumann macht Kartenarbeit
Papa Pepsi und seine Schützlinge
 
Die Vierfachaufgabe am Freitagmorgen (23.04.) brachte uns leider kaum mehr Glück: Zwar gelang es unserem engagierten Observer, im dritten Anlauf einen Bauernhof zu finden, deren Bewohner uns wohlgesonnen waren und einen Start von ihrer Wiese erlaubten, und auch die erste Aufgabe (Gordon-Bennet-Memorial mit Ziel am Ballonhotel) gelang uns ganz gut... Dann aber hielten uns die extrem geländeabhängigen und lokal beeinflussten Winde der Steiermark zum Narren, so dass wir bei "Qual der Wahl", "Fly-On" und "Winkel" patzten. Aber: Immerhin hatten wir diesmal soviel Wind, dass es noch eine richtig schöne Ballonfahrt wurde!
Letzter Morgenstart - ohne uns.
   

 

Staatsmeister 2004: Gerald Stürzlinger mit Helm
Guter Verfolger - für alle Fälle gewappnet!
to be contiued...
   
Ein Startplatz am Fahnenmast hat nicht nur Vorteile...
...aber unser D-OTIW ist zum Glück heil geblieben. Andere Hüllen dagegen nicht!
webmaster@ballonsportfreunde-oberberg.de  - Mirko Fridrici, Mai 2004