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Die
wichtigste Vorraussetzung für eine schöne Ballonfahrt:
Passendes Wetter. Und genau das herrschte am frühen Morgen
des 15. Februar, als sich eine kleine Truppe oberbergischer Ballonfahrer
nach Eckenhagen aufmachte, um von dort zu einer Winterfahrt der
besonderen Art zu starten. Horst Thielemann und Gerhard Dittich
vom Ballonsportclub Reichshof e.V. mit ihrem "Fina-Gas"-Ballon
D-Fina, Pilotenanwärter Andreas Bleul von den Ballonsportfreunden
Oberberg e.V. und sein "Fahrlehrer" Thomas Lepperhoff
im "Tesch-Inkasso"-Ballon D-OTIW sowie Roland U. Neumann
(ebenfalls BSFO e.V.) und Sohn Nils (Bergische Ballonfahrer Wiehl)
im "Zunft-Kölsch"-Ballon D-OBAH luden sich die
Körbe voll mit Gasflaschen, heißem Kaffe und was man
sonst so für eine lange Ballonfahrt bei winterlichen Temperaturen
brauchen kann. |
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Start
in Eckenhagen: Die
heimische Wiehltalsperre in winterlicher Morgensonne.
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Vater
Rhein: Die
Ballone überqueren auf ihrer süd-westlichen Route
Bonn und Bad Godesberg.
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Hoher
Besuch: Roland überquert den Bonner Petersberg. Im
Hintergrund: Rhein und Drachenfels.
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Nach
dem Start ging es mit mäßigen nord-östlichen
Winden zunächst über das heimatliche Homburger Ländchen,
über die Sieg hinweg Richtung Siebengebirge, über
Bonn, Bad Godesberg und den Rhein, weiter in die Eifel, über
Luxemburg und schließlich nach Belgien. Während das
Reichshofer Team aufgrund knapper Gasreserven schon in Deutschland
hatte landen müssen, schafften es die beiden Ballone der
Ballonsportfreunde Oberberg e.V. in immerhin sieben Stunden
bis knapp 20km vor die belgisch-französische Grenze. Dabei
gelang unseren Ballonfahrern das Kunststück, nach weit
über 200km Fahrtstrecke in unmittelbarer Nähe zueinander
sicher zu landen.
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Weiße
Pracht:
"Tesch-Inkasso" über der Schnee-Eifel, auf dem
Weg nach Luxemburg.
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Rendevouz:
D-Fina (Ballonsportclub Reichshof) und
D-OTIW (BSFO) über dem Radioteleskop in Effelsberg.
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Pilotenanwärter
Andreas Bleul (BSFO, links) und Ausbilder Thomas Lepperhoff
(rechts) im D-OTIW
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Pilot
Roland Neumann (BSFO, rechts), dem wir die schönen
Fotos zu verdanken haben, mit seinem Sohn und Kopilot Nils
im Korb des D-OBAH
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Gekonnte
Landung: Nach
sieben Stunden Fahrt landen die beiden Ballone der BSFO e.V.
in Belgien, wenige Kilometer vor der französischen Grenze.
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Ein
besonderes Kompliment verdienen schließlich wie immer
die Verfolger, die ohne längere Verschnaufpause - abgesehen
von einem kleinen Abstecher zum Radioteleskop in Effelsberg,
welches die glücklich Abgehobenen aus der Luft bestaunen
durften - auf der Autobahn unterwegs waren und unsere Ballonfahrer
schon kurz nach der Landung aufspüren konnten: Kerstin
und Renate Neumann sowie Fabian Kosbab waren Roland und Nils
auf den Fersen, und Martina Bleul und Volker Nelles sammelten
Andreas und Thomas wieder ein.
Mehr
Bilder von der Weitfahrt werden in Kürze in unserem Fotoalbum
zu finden sein.
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